Am 16.10.2008 fand der diesjährige Regionalausscheid der Auszubildenden Hauswirtschafter in Schwerin statt. An dem Wettbewerb, der vom Landesjugendverband Mecklenburg – Vorpommern organisiert wurde, nahmen sechs Auszubildende verschiedener Einrichtungen teil.
Als Vertreterin der Beruflichen Schule Parchim wurde Patricia Lewin, 3.Lehrjahr, von den Lehrern ausgewählt. In nur vier Wochen musste sie sich auf einige Teilgebiete vorbereiten. Das diesjährige Thema lautete: „Ein erfolgreiches Kleinunternehmen“. Gefordert wurden Kenntnisse aus der berufsbezogenen Theorie und ein Allgemeinwissenstest. Außerdem erforderte die Planung von Küchen kreative Fähigkeiten der Teilnehmer. Anschließend sollten diese unterschiedliche Spieße als Imbiss für ein Richtfest zubereiten. Die letzte Aufgabe bestand aus einer Präsentation zu dem Thema „Knigge“. In Zusammenarbeit mit den Lehrerrinnen Frau Mallwitz, Frau Voß, Frau Stoldt, Frau Langholz und Klassenkammeraden bereitete sich Patricia gründlich vor. Sie bereitete einige Male die ausgewählten Spieße, die da wären Hähnchenspieße „Hawaii“, Schokofruchtspieße und Käsehackbällchenspieße zu, gestaltete das Plakat für die Präsentation und recherchierte für den theoretischen Aufgabenteil. Die Zeit verging rasend schnell. Mit Frau Langholz reiste Patricia nach Schwerin. Nach einigen Schwierigkeiten mit der Anreise war die Berufsbildungsstätte erreicht.
Nach einer kurzen Begrüßung stellten sich die Teilnehmer dem Wettbewerb, der mit dem theoretischen Teil begann. Es folgte die aufwendigste Aufgabe: das Herstellen der Spieße. Natürlich war Patricia aufgeregt, doch das viele Üben im Vorfeld erleichterte die Arbeit und alles gelang. Anschließend war eine ruhige Hand bei dem Planen der Küchen gefordert, auch diese Aufgabe meisterte Patricia. Nun folgte die Präsentation des vorbereiteten Plakats, die nur gelingen konnte, wenn die sprachliche Gestaltung einwandfrei war.
Die Spannung stieg, denn die Prüfer zogen sich zur Beurteilung zurück
und – die Freude für die Parchimer war groß – Patricia hatte den 1. Platz erreicht. Der Sieg bedeutet, dass sie im November zum Landesausscheid nach Neubrandenburg fahren darf.
Für Patricia war der Wettbewerb eine anstrengende, aber auch bereichernde Erfahrung.