Das sind die gefragtesten Ausbildungsberufe 2017

Nach erfolgreichem Schulabschluss gilt es für die Jugendlichen sich zu entscheiden: Welche Ausbildung strebe ich an? Wie soll meine berufliche Laufbahn aussehen?

Die unzähligen Möglichkeiten in der heutigen Zeit, machen es angehenden Azubis häufig nicht einfach, die richtige Wahl zu treffen.

Daher ist es verständlich, dass viele junge Leute sich an stark verbreiteten Ausbildungsmöglichkeiten orientieren.
Doch was sind eigentlich die gefragtesten Ausbildungsberufe?

Ausbildungsberufe 2017

Je nach Geschlecht fällt die Wahl des Berufes anders aus. Auch der abgeschlossene Ausbildungsgrad der ehemaligen Schüler spielt häufig eine Rolle bei der Entscheidung für eine bestimmte Berufsrichtung.

In diesem Blog werden Ihnen die beliebtesten Ausbildungsberufe 2017 vorgestellt.

Kaufmännische Berufe

Ganz besonders beliebt sind kaufmännische Berufe. Die Ausbildung zur Kauffrau/-mann im Einzelhandel bietet ein breites Feld an Arbeitsmöglichkeiten nach abgeschlossener Berufsausbildung. Das lässt sich auch an Zahlen messen, denn jedes Jahr bewerben sich über 30 000 Menschen für die Ausbildung.

Auf ungefähr gleicher Höher befindet sich die Ausbildung zur/m Kauffrau/-mann für Büromanagement und auch zur/m Industriekaufmann/-frau lassen sich viele Schulabgänger ausbilden.

Immer noch sehr beliebt ist auch der Beruf des Verkäufers/ der Verkäuferin. Die Ausbildung kann im Vergleich zur dreijährigen Berufsausbildung der kaufmännischen Berufe bereits innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden. Allerdings befindet sich auch das Ausbildungsgehalt auf etwas niedrigerem Niveau.

Technische Berufe

Besonders beliebt bei jungen Männern ist der Beruf des KFZ-Mechatronikers. Für die Kombination aus Handwerk und Technik entscheiden sich ungefähr 20.000 angehende Azubis pro Jahr. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, wobei die durchschnittliche Ausbildungsvergütung im ersten Lehrjahr bei 500€ – 700€ liegt und im letzten bei 700€ – 900€.

Nachfolgend platziert sich die Ausbildung zum Industriemechaniker, der sich um die Programmierung und Inbetriebnahme von Maschinen kümmert. Hier liegt die Ausbildungsvergütung etwas höher als beim KFZ-Mechatroniker mit etwa 800€ – 900€ im ersten Lehrjahr, welche bis zu 1100 im vierten und letzten Lehrjahr ansteigen kann.

Auch die Ausbildung zum Elektroniker streben mit ungefähr 12.000 Schulabgängern viele junge Menschen an. Innerhalb dieser Ausbildung ist eine Spezialisierung im zweiten Lehrjahr vorgesehen. So kann im ersten Lehrjahr eine Orientierung und Interessenverschärfung erfolgen. Der angehende Elektroniker hat somit die Möglichkeit in sehr vielen verschiedenen Feldern wie Energietechnik, Gebäudetechnik, Maschinentechnik, Telekommunikations- und IT-Technik zu arbeiten.

Aufgrund der schnellen Entwicklung der Technik sind diese Berufe im Hinblick auf die Zukunft und den Arbeitsmarkt eine gute Wahl.

Soziale Berufe

Gerade weibliche Schulabgänger neigen dazu, einen Berufsweg in der Sozialen Branche einzuschlagen.

Hier steht ganz oben in der Liste der beliebtesten Ausbildungsberufe mit jährlich 23.000 neuen Azubis der/die Altenpfleger/in. Auch das Ausbildungsgehalt ist in diesem Beruf im Vergleich zum Endgehalt außergewöhnlich hoch. Im ersten Lehrjahr erhält ein angehender Krankenpfleger/ eine angehende Krankenpflegerin 800€ bis 1000€. Im dritten Jahr steigert sich die Vergütung auf bis zu 1200€ brutto.

Gefolgt wird dieser beliebte Berufszweig von der Ausbildung zur/m Medizinischen Fachangestellten. Hier werden Soziale Aufgaben mit Verwaltungsaufgaben kombiniert. Zudem ist die Vergütung mit ca. 700€ im ersten Lehrjahr ebenfalls etwas höher als bei vielen anderen Ausbildungen im Sozialen Bereich.

One Reply to “Das sind die gefragtesten Ausbildungsberufe 2017”

  1. Yvonne

    Ein interessanter Artikel. Was ich überraschend finde, ist die Tatsache, dass die anstrengten Berufe dann leider die mit dem geringsten Gehalt sind. Ich mein, es ist ja schon Menschen helfen zu wollen, aber die Pflegen von kranken und alten Menschen sollte doch besser bezahlt werden.

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